Ich versuche gerade einer Person zu helfen, die in erster Linie wegen psychischer Probleme arbeitsunfähig ist, aber auch körperlich eingeschränkt belastbar.
Krankengeld gibt es für sie maximal 52 Wochen bzw. dann entscheidet die ÖGK wohl ob man nochmal auf bis zu 78 Wochen verlängert. Dafür muss aber wohl eine Besserung in dem Zeitraum absehbar sein oder so, wie soll das bei psychischen Krankheiten absehbar sein ob es in einem weiteren halben Jahr überstanden ist oder nicht? Krankengeld sind ca. 2200€ brutto. Im November beginnt der 11. Monat Krankenstand.
Nach den 78 Wochen bzw. 52 Wochen ist wohl die PVA zuständig, aber dafür muss man wohl einen Antrag stellen, damit man ins Rehageld kommt bzw. Berufsunfähigkeitspension. Der Antrag soll wohl Monate dauern und die PVA ist wohl mit der größte Sche*ßverein den wir in Österreich haben. Soll man da denn jetzt schon aktiv einen Antrag stellen?
Meiner Recherche nach meidet man die PVA so gut es geht, also wäre es wohl weniger Stress, wenn die 78 Wochen mit der ÖGK irgendwie gehen, aber wenn man dann keinen Antrag gestellt hat, steht man da erstmal Monate ohne Geld da bzw. nur mit Arbeitslosengeld/Notstandshilfe, was rund 600-700€ weniger im Monat wären und weitere Probleme bereitet.
Rehageld soll wohl die gleiche Höhe wie das Krankengeld haben, dafür muss aber eine Besserung möglich sein, wenn nicht dann landet man wohl in der Berufsunfähigkeitspension und das sind dann nur irgendwie 300€ oder so als junger Mensch? Wie soll man davon dann überhaupt leben?
Habe auch gelesen, wenn man länger krank ist, normalerweise erst bei der ÖGK und dann bis zu 2 Jahre Rehageld dann erst die Berufsunfähigeitspension, bzw. man muss dafür zumindest 2 Jahre im Rehageld gewesen sein.
Hat hier jemand Erfahrung?
Konkret der Übergang von Krankengeld auf Rehageld. Ideal wäre natürlich in absehbarer Zeit Gesundheit, aber davon abgesehen 78 Wochen ÖGK, dann PVA Rehageld, aber wie erwähnt, was wenn die ÖGK nein sagt und auf die PVA verweist, wie soll man bis zum Rehageld überbrücken, wenn das Monate dauert? Anscheinend kann das Rehageld auch abgelehnt werden. Angeblich gibt es auch irgendwie was vom AMS mit irgendeiner Aufstockung zur Überbrückung bis ins Rehageld? Wird das Rehageld denn rückwirkend bezahlt, wenn die ÖGK sagt nach 52 Wochen die PVA ist zuständig aber der Antrag ist noch nicht durch?